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2014-02-28

#TGIF: Warpaint, Findus und Clara Bow

Hat jemand von Euch ein déjà-vu? Vor circa ziemlich genau 7 Tagen freuten wir uns ähnlich wie heute - es ist Freitag, Ihr Racker. Und auch wenn wir nicht wissen, was Eure Pläne sind - unsere sind fantastisch! 

Aber bevor Ihr die Korken knallen lasst und die erste Runde Mexikaner bestellt. Lasst uns gemeinsam, ganz ratzifatzi, die Woche Revue passieren lassen. Das nennenswerte Ereignis war, wie Musiknerds unter Euch der Headline schon entnehmen können, das Warpaint-Konzert im Grünspan. Wir gehen immer noch in uns, ob wir das toll, richtig toll oder durchschnittlich fanden. Die Erwartungen waren hoch, die Venue ausverkauft, dementsprechend wenig Platz für Interpretation. 



Weder rüblickend noch perspektivisch, dafür immer gerne betrachtet: Findus. Krawall, der uns Spaß macht und mit dem wir unbedingt das Wochenende einläuten werden. An der Hausbar, wie es sich für echte Damen gehört. 
Und last but not least, kommen wir also zu den viel besprochenen Plänen des Wochenendes. Clara Bow werden 10 Jahre alt und machen anlässlich des Band-Jubiläums eine Sause im Hafenklang. Sehen wir uns dort? Wenn nicht, dann haben wir zumindest das zusätzliche Vergnügen mit Herrenmagazin, die feiern nämlich kräftig mit. 

Ihr Racker, egal, wo Ihr seid, oder was Ihr trinkt - wir wünschen Euch goldene Momente! 

xoxo S. 


2014-01-03

#molotowmussbleiben: Auf Wiedersehen, Lieblingsclub

Das Molotow in Hamburg hat mir jahrelang ein Event-, Musik- und Herzens-Zu Hause geboten. Das meine ich sehr ernst. Mit 17 streunerte ich zum ersten Mal, verbotenerweise, in die Kellergewölbe am Spielbudenplatz. Mit 18 saß ich gefestigt & fröhlich auf den Bänken davor und heute, mit (hust hust) 29 sage ich meinem Lieblingsclub "Auf Wiedersehen". Denn als Teil der sogenannten, viel besprochenen und teilweise dumm debattierten (und/oder investierten, wer weiß das schon) Esso-Häuser ist der lovski Indie-Club vorerst passé. Und das ist aus vielerlei Gründen schade...


via http://www.stpaulinu.de


1) Motorbooty, Poetry Slam, Revolver Club... 

Häufig tranken, torkelten und tanzten wir im Molotow, nicht selten und unvernünftigerweise wurden wir um 6 als letzte Gäste - und nicht mehr richtig bei Verstand - aus dem Club gefegt. Ob bei Lesungen während des Poetry Slams, beim Streit um den letzten Schnaps während der Motorbooty-Parties oder beim Seifenblasen-Indie-Hüpfen des Revolver Clubs. Es gab immer einen Grund, fröhlich "Prosit" zu sagen. Und immer war der Grund besonders gut. 


2) Konzerte

Ob krawallierenderweise bei We were promised Jetpacks, verdammt verliebt bei Torpus and the Art Directors oder hinter den größten Menschen der Welt stehend bei Port O' Brien - es war meistens voll, laut und gut. Wir sind gespannt, in welcher Location wir Glasvegas ganz bald beglubschen können. Im Molotow leider nicht. 

3) Freundis und Prosit

Ob den, nennen wir es, Ausklang eines legendären Junggesellenabschieds (ohne Kostüme, keine Sorge), die trunkenen Schwüre neuer, alter und vergangener Freunde oder einfach der gute alte Muff Potter Song "Wir sitzen so vorm Molotow" - es wird auch 2014 viele Gründe geben, um in dumpfen Erinnerungen zu schwelgen. Abschließend bleibt zu sagen: Molotow muss bleiben. Auf Wiedersehen, lovski Lieblingsclub. 

xoxo S.